Willkommen in Küstrin-Kietz

Aktuelle Nachrichten

Die erste bekannte Ausgabe der Küstriner Adressbücher, der "Cüstriner Wohnungs-Anzeiger für das Jahr 1883" ist nun in der Ahnenforschungsdatenbank verfügbar. Erfasst wurde die rund 3700 Küstriner Einwohner umfassende Quelle von Frau Stephanie Kirsten, der ich sehr für ihre Unterstützung danke.
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Meine lieben Kinder - so oder so ähnlich beginnt der Küstriner Kaufmann Christoph Langlotz viele seiner Briefe aus Küstrin. 25 dieser Briefe (teils auch von seinen Kindern verfasst) sind in Auszügen nun auf cuestrin.de zu lesen, er berichtet darin über viele Vorgänge des damals aktuellen Zeitgeschehens in der Stadt. Diese Berichte sind etwas Besonderes, denn sie sind nicht von offiziellen Stellen, Journalisten oder Historikern verfasst, sondern aus der persönlichen Perspektive eines Küstriner Bürgers. Mein besonderer Dank gilt der Urenkelin dieses Küstriner Kaufmanns, die diesen Schatz bewahrt und mir die Möglichkeit gegeben hat, eine Auswahl dieser Briefe lesen zu dürfen. Jetzt...
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Die diesjährige Johannes-Preis-Verleihung an Herr Klaus Thiel findet am Sonnabend, dem 29. November 2025 um 14 Uhr im Kulturhaus Küstriner Vorland in Küstrin-Kietz statt. Durch sein langjähriges Engagement für das Festungsmuseum in Kostrzyn und die Geschichte seiner Heimatstadt hat sich Klaus Thiel besonders verdient gemacht.
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Seit der letzten bekanntgemachten Aktualisierung des Handels- und Genossenschaftsregisters Küstrin im April 2024 sind nun weitere 268 Datensätze hinzugekommen - insgesamt sind es nun 4135. Das finden neuer Daten wird immer mühsamer, aber man findet noch welche. Ich habe die in der Staatsbibliothek Berlin vorhandenen Exemplare der "Banken- und Handelzeitung" ausgewertet, dort wurden die Registereinträge im Jahre 1862 und 1863 durch das Kreisgericht Cüstrin veröffentlicht. Leider besitzt die Bibliothek nur Ausgaben ab Ende Juni 1862 - die Ausgaben zwischen dem 1. März und Ende Juni 1862 konnte ich also noch nicht durchsehen. Dazu muss ich irgendwann einmal nach Köln, denn nur...
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Ein virtueller Spaziergang rund um den Moltkeplatz ist nun in der Galerie mit den historischen Bildern der Küstriner Neustadt möglich. Die Fototour beginnt am Normaluhrplatz (Abzweig Landsberger Straße / Warnicker Straße) und führt einmal rund um den Platz. Den Galerien "Die Kaserne des Infanterie-Regiments Nr. 50 (Stülpnagelkaserne)", "Die Kaserne des Erg.-Bat. der Infanterie-Regiments Nr. 50", "Die Pionierkaserne" sowie "Rund um den Kaiserkolk" wurden neue Fotos hinzugefügt, bei der Galerie "Die Pionierkaserne" zum Beispiel fünf Innenaufnahmen des Offizierskasinos.
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Wer kennt noch die Marke "Küstrinal" ? Oder "Unicorn" bzw. "Vaujosta" ? Wahrscheinlich niemand mehr. Diese und noch mehr Warenzeichen / Marken hatten sich Küstriner Unternehmen für ihre Produkte eintragen lassen. Ich habe sie zusammengetragen und in einem Artikel mit vielen Abbildungen zusammengefasst. Zum Artikel "Warenzeichen und Marken von Küstriner Unternehmen".
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Ab sofort ist eine neue Galerie mit historischen Fotos vom Kattewall in der Küstriner Altstadt online. Die Fotos folgen der Anlage von der Bastion Brandenburg über die Kurtine bis zur Bastion Philip und dem Festungsmuseum. Zu den Fotos
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Zum Internationalen Museumstag 2025 am Sonntag, den 18. Mai, öffnen wir unser Museum im Kulturhaus Küstriner Vorland zwischen 10:00 und 15:00 Uhr. Erstmalig präsentieren wir die Inhalte unserer Infotafeln auch in polnischer Sprache. Die Übersetzungen sind Online per QR-Code sowie als Heft für unsere polnischen Gäste verfügbar. Der Eintritt ist frei, für Verpflegung wird gesorgt.
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Die diesjährige Jahreshauptversammlung findet am 11. April ab 15 Uhr statt. Zuvor begehen wir ab 14 Uhr unser traditionelles Kriegstotengedenken, Treffpunkt ist der deutsche Soldatenfriedhof in Küstrin-Kietz, Kleine Friedensstr. 16a (auf dem Alten Kietzer Friedhof).
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Als erster neuer Artikel in diesem Jahr ist im Bereich "Wirtschaft" nun "Albert Massute's Buchhandlung" online. Der Artikel behandelt die Geschichte dieser Küstriner Buchhandlung beginnend mit der Gründung in Berlin im Jahre 1817 bis zu ihrem Ende in Küstrin um 1902.
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Nachdem die Veröffentlichung des ersten Teils der Artikelserie über den Bahnhof in Küstrin-Kietz "Der Bahnhof (Küstrin-)Kietz bis 1960" nun schon über 5 Jahre zurückliegt, wurde es Zeit, den zweiten Teil nun endlich fertigzustellen. Das ist nun geschehen: Der Grenzbahnhof Kietz zwischen 1961 und 1989. Über Rückmeldungen, Ergänzungen oder Fehlerkorrekturen würde ich mich wie immer sehr freuen. Der dritte und letzte Teil behandelt dann die Zeit zwischen 1990 und heute, die Vorbereitungen dazu haben bereits begonnen.
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Zu den Alben "Aktuelle Fotos der Stadt Küstrin / Kostrzyn - Altstadt" und "Aktuelle Fotos der Stadt Küstrin / Kostrzyn - Die ehemalige Neustadt" wurden insgesamt 23 neue Fotos hinzugefügt. Dazu zählen unter anderem Fotos des vor einigen Jahren in der Altstadt freigelegten Scharrns sowie der Neubebauung am früheren Moltkeplatz / Schiffbauerstraße.
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Historisches

Der im Jahr 1396 erstmals erwähnte, eigenständige Ort Kietz befand sich zuerst südlich der Altstadt vor dem Kietzer Tor.  Im Jahr 1536 wurde er auf das Gebiet der späteren Oderinsel  (südlicher Teil)  verlegt. 1673 brannte der Ort ganz, 1683 und 1749 zum Teil ab.  Die Lange Vorstadt entstand ebenfalls auf dem Gelände der heutigen Oderinsel, nördlich des damaligen Dorfes Kietz, aus einer Gruppe von 66 Gärten, 20 Häusern und 40 Scheunen, die schon vor 1560 den Bürgern der Stadt gehörten. Es gab dort zu dieser Zeit  aber auch schon 17 Hausbesitzer, die im Jahr 1561 von Markgraf Hans mit den Rechten und Pflichten der Bürger der Stadt ausgestattet wurden. Dies kann man wohl als offizielles Gründungsjahr der Langen Vorstadt bezeichnen. An dieser Stelle befand sie sich bis 1813.  Die Lange Vorstadt brannte 1636 ganz und 1672 halb ab.

1813 wurden beide Orte durch die französischen Besatzer der Stadt niedergebrannt. Aufgrund der geplanten Erweiterung der Festungsanlagen durften sie nicht mehr an der alten Stelle wiederaufgebaut werden.  Ein Teil der Einwohner siedelte sich auf städtischem Grund (Kuhbrücke) neu an, andere auf Drewitzer Grund (Neu-Bleyen). Kietz wurde in den Jahren 1818-19 an der heutigen Stelle neu aufgebaut, um 1820 folgte daneben die Lange Vorstadt.Kietz erstreckte sich von Nord nach Süd zwischen der Wilhelm- und Lindenstraße sowie von West nach Ost zwischen der Ziegelei- und der Feldstraße, alles andere gehörte zur Langen Vorstadt. Für die Lange Vorstadt war es der zweite, für Kietz bereits der dritte Standort.

Gut 110 Jahre existierten die Lange Vorstadt Küstrins und das eigenständige Dorf Kietz an der heutigen Stelle nebeneinander, bevor Kietz eingemeindet wurde und 1930 Küstrin-Kietz als Stadtteil von Küstrin entstand. Kietz hatte seine eigene Gemeindeverwaltung, einen Marktplatz und auch eine eigene Schule. Das heute noch stehende Schulgebäude war die Schule der Langen Vorstadt.

In den 1950er Jahren entstand in der große Grenzbahnhof Kietz, der nicht nur den Ort teilte, sondern auch den Wiederaufbau der Häuser auf der nördlichen Seite der Karl-Marx-Straße verhinderte. Straßen wurden unterbrochen, der Marktplatz verschwand völlig. Vor dem Krieg führten die Ziegelei- und die Kaiserstraße  über die Wilhelmstraße bis zum Rosendamm. Die erhaltenen Teile der Kaiserstraße heißen heute Marktstraße und Akazienweg. In der frühen Nachkriegszeit spielte sich der Großteil des örtlichen Lebens auf der sogenannten Oderinsel statt, da dort noch einige bewohnbare Gebäude standen. Erst um 1960 erklärte die Rote Armee das Areal zum Sperrgebiet, so dass alle noch dort lebenden Einwohner Ihre Häuser und Grundstücke für einen geringen Preis verkaufen mussten und anschließend die Oderinsel verließen. Sie blieb bis 1991 Sperrgebiet, auch ein privater Grenzverkehr war nicht möglich. Erst am 30.05.1992 wurde der Eisenbahn-Grenzverkehr wiederaufgenommen und am 21.11. des gleichen Jahres der Straßenverkehr über die Oder wieder ermöglicht.

Nach dem 2. Weltkrieg wurde der Ort mehrere Male umbenannt: 1954 hieß er für nur wenige Monate Friedensfelde, schon am Ende des gleichen Jahres nur noch Kietz. Erst am 3.10.1991 erhielt der Ort nach einer Bürgerbefragung seinen ursprünglichen Namen Küstrin-Kietz zurück. Seit 31.12.1997 bildet Küstrin-Kietz zusammen mit Manschnow und Gorgast die Großgemeinde Küstriner Vorland.

Teile dieses Textes und die historischen Aufnahmen rechts wurden dem Buch "Küstrin und sein Kietz - Die unbekannte Heimat in Bildern" entnommen. Im Jahr 2007 feierte der Ort den 775. Geburtstag der Stadt Küstrin (Video).

Mehr über die Geschichte der Stadt Küstrin und ihrem ehemaligen Stadtteil Küstrin-Kietz erfahren Sie auch unter "www.cuestrin.de - Die Geschichte der Stadt Küstrin".

Gemeindevertretung

Die Gemeindevertretung besteht aus 16 Gemeindevertretern und dem Bürgermeister.

  • WG Interessensgemeinschaft Küstriner Vorland 7 Sitze
  Werner Finger            
  Marjo Schwaß
  Gerhard Schwagerick
  Wolfgang Sauer
  Heidemarie Lehmann
  Andre Schneider
  Heiko Elsner
  • CDU 2 Sitze
  Raimar Wendland   www.rwendland.de
  Peter Kunert
  • Die Linke 2 Sitze
  Annett Richter
  Detlef Bräuning
  • WG Gemeinschaft Feuerwehr und Familie 2 Sitze
 Jäty Stamnitz
 Andreas Fröhlich
  • Einzelwahlvorschläge 2 Sitze
 Gisela Henschel
  • WG der evangelischen Kirchengemeinden 1 Sitz
 Gudrun Wurl


(Stand: 27. Mai 2014) Quelle: http://de.wikipedia.org/wiki/K%C3%BCstriner_Vorland#Gemeindevertretung

Tourismus

Lage & Erreichbarkeit

 

Küstrin-Kietz (Landkreis Märkisch-Oderland, Branden- burg)  liegt idyllisch im Osten des Oderbruchs direkt an der Oder und ist von Berlin und Frankfurt (Oder) via Werbig mit dem Zug, mit den Buslinien 969 und 956 sowie mit dem Auto (B1 und B112) erreichbar. Auch mit dem Rad ist der Ort gut zu erreichen, er liegt am Oder- Neiße-Radweg.

Für Ihre Routenplanung nach Küstrin-Kietz stehen Ihnen rechts entsprechende Module zur Verfügung.

 

Sehenswürdigkeiten

Bei einem Besuch in Küstrin-Kietz sollten Sie sich folgendes auf jeden Fall ansehen:

Museum des Vereins für die Geschichte Küstrins

Das Museum des Vereins für die Geschichte Küstrins e.V.

im Kulturhaus Küstriner Vorland (Karl-Marx-Straße 36, 15328 Küstrin-Kietz). Der Eintritt ist frei.

Öffnungszeiten:

Dienstag 13:00 bis 17:00 Uhr,
Donnerstag 08:00 bis 14:00 Uhr
oder nach Vereinbarung.
 
Alter Friedhof Küstrin-Kietz

Der alte Friedhof in der Kleinen Friedensstraße

Eröffnet um 1820, existieren dort noch viele Gräber, auch aus der Gründungszeit. Auf diesem Friedhof, der als Bodendenkmal eingetragen ist, befindet sich auch die Kriegsgräberstätte für die gefallenen deutschen Soldaten des zweiten Weltkrieges aus Küstrin-Kietz.
 
Artilleriekaserne auf der Oderinsel

Die Oderinsel

Die Oderinsel Küstrin-Kietz (ehem. westlicher Teil der Küstriner Altstadt) mit den leider sehr heruntergekommenen Ruinen der Kaserne des Neumärkischen Feldartillerie-Regiments Nr. 54 (Erbaut 1903 / 1935) und einigen zivilen Häusern aus dieser Zeit.
 
Blick auf die Festung Küstrin

Die ehemalige Altstadt und Festungs Küstrin

in Kostrzyn nad Odra (Polen) gleich auf der anderen Oderseite. Schauen Sie sich das "Küstriner Pompeji" an und besuchen Sie das 2014 eröffnete Festungsmuseum in der Bastion Philipp. Es lohnt sich !
 

Führungen durch Küstrin-Kietz und über die Oderinsel können beim Verein für die Geschichte Küstrins e.V. gebucht werden. Mehr über die Geschichte der Stadt Küstrin erfahren Sie auch unter www.cuestrin.de - Die Geschichte der Stadt Küstrin. Neben den genannten Sehenswürdigkeiten möchten Sie vielleicht auch einmal über den Polenmarkt bummeln und shoppen.

Hidden Places

Ruine der Lünette B

Die Ruinen der Lünetten B, C und D

Die Ruinen dieser drei Festungs-Vorwerke stehen versteckt in Küstrin-Kietz, in der Nähe der Odervorflut. Nicht alle sind öffentlich zugänglich, bei einigen benötigt man Genehmigungen und auf jeden Fall einen ortskundigen Führer.
 

Geocaching

Auch für Freunde der modernen Form der Schnitzeljagd an der frischen Luft ist der Ort interessant. Für Informationen zu den Caches folgen Sie den Links  "GC492N9 An der KBS 209.26: KÜSTRIN-KIETZ - KOSTRZYN" und "GC1EX4N Alter Friedhof".
 

Aktuelle Veranstaltungen

Keine aktuellen Veranstaltungen.